Alles begann mit den Tamarind Falls
Bei unserem ersten Besuch auf Mauritius wollten wir natürlich auch herausfinden, was die Insel canyoningtechnisch zu bieten hat. Unser erstes Ziel waren die bekannten Tamarind Falls, auch als Seven Cascades bekannt.
Die Wasserfälle mitten in der üppig grünen Landschaft waren unser Einstieg in die Canyoningwelt von Mauritius und machten definitiv Lust auf mehr.
Bei dieser Reise standen wir auch zum ersten Mal auf der Aussichtsplattform des berühmten Chamarel-Wasserfalls. Der Blick auf den gewaltigen Wasserfall, der rund 100 Meter in die Tiefe stürzt, war beeindruckend. Natürlich kam sofort der Gedanke auf: Da müsste man doch irgendwie runterkommen!
Damals blieb es allerdings noch beim Blick von oben. Der Chamarel landete aber direkt auf unserer gedanklichen To-do-Liste.
Zweite Reise – auf zur Eau Bleue!
Bei unserem zweiten Mauritius-Trip ging es dann in die Eau Bleue. Eine wunderschöne Tour mit kristallklarem, türkisblauem Wasser, tropischer Vegetation und einer Kulisse, wie man sie sonst fast nur von Postkarten kennt.
Spätestens hier war uns klar, dass Mauritius weit mehr als nur ein klassisches Strandreiseziel ist. Die Kombination aus tropischem Dschungel, beeindruckenden Wasserfällen und abwechslungsreichen Canyons macht die Insel zu einem richtig spannenden Reiseziel für Canyoningbegeisterte.
Und so war eigentlich schon klar, dass es nicht unser letzter Besuch sein würde.
Dritter Trip – 500 Pieds, Chamarel und eine neue Tour
Bei unserer letzten Reise wollten wir noch etwas tiefer in die Canyoningwelt von Mauritius eintauchen.
Zunächst haben wir uns den Einstieg zum Chamarel-Wasserfall genauer angeschaut. Schließlich stand diese Tour schon seit unserem ersten Besuch auf unserer Wunschliste. Ganz abgehakt ist das Projekt allerdings noch nicht – dazu später mehr.
Mit den 500 Pieds stand außerdem eine weitere beeindruckende Tour auf dem Programm.
Ein ganz besonderes Highlight dieser Reise war aber die gemeinsame Einrichtung einer neuen Canyoningtour mit unserem einheimischen Freund Oliver von Otelair.
Oliver hat uns über die vergangenen Jahre bei unseren Mauritius-Abenteuern immer wieder begleitet. Mittlerweile verbindet uns nicht nur die Begeisterung fürs Canyoning, sondern auch eine schöne Freundschaft.
Gemeinsam haben wir dieses Mal eine neue Tour eingerichtet, die den Namen Victory Falls bekommen hat.
Eine neue Tour zu erschließen, sich mit dem Gelände auseinanderzusetzen und gemeinsam ein weiteres Canyoningabenteuer auf dieser wunderschönen Insel möglich zu machen, war für uns natürlich etwas ganz Besonderes.
Solche Erlebnisse sind es, die eine Reise unvergesslich machen.
Mauritius kann aber noch viel mehr als Canyoning
Auch wenn sich bei unseren Reisen vieles um Wasserfälle, Schluchten und Abseilstellen dreht, haben wir uns natürlich genügend Zeit genommen, um die Insel abseits der Canyons zu erkunden.
Und auch hier hat Mauritius einiges zu bieten!
Zu unseren Highlights gehörten unter anderem:
- Wanderungen auf den berühmten Le Morne Brabant mit seiner fantastischen Aussicht über die Küste und das türkisfarbene Meer.
- Eine Tour auf den höchsten Gipfel der Insel, den Piton de la Petite Rivière Noire.
- Entspannte Stunden an den traumhaften Stränden.
- Bootsausflüge mit Delfinbeobachtungen.
- Schnorchelausflüge, bei denen wir auch Meeresschildkröten beobachten konnten.
Gerade diese Abwechslung macht Mauritius für uns so besonders. Vormittags mitten im tropischen Dschungel einen Wasserfall abseilen, am nächsten Tag auf einem Berggipfel stehen und danach im warmen Indischen Ozean schwimmen – viel besser lässt sich Abenteuerurlaub kaum kombinieren.
Dazu kommen die beeindruckende Natur, das angenehme tropische Klima und vor allem die Menschen, die wir über die Jahre kennenlernen durften.
Unsere nächste Mission: Chamarel!
Nach mittlerweile mehreren Reisen können wir sagen: Mauritius hat uns als Canyoningdestination wirklich überrascht.
Anfangs hätten wir nie gedacht, dass man auf dieser vergleichsweise kleinen Insel so viele schöne und abwechslungsreiche Touren unternehmen kann. Von den bekannten Tamarind Falls über die türkisfarbene Eau Bleue bis hin zu den 500 Pieds und unserer neu eingerichteten Victory Falls – jede Reise hat uns neue Eindrücke und Erlebnisse beschert.
Und noch sind wir nicht fertig!
Für unseren nächsten Besuch gibt es bereits einige Ideen und offene Projekte. Ganz oben auf der Liste steht natürlich der Chamarel-Wasserfall.
Was bei unserer ersten Reise mit einem staunenden Blick von der Aussichtsplattform begonnen hat, soll irgendwann auch canyoningtechnisch Wirklichkeit werden.
Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Abenteuer mit Oliver und darauf, noch mehr von der wilden Seite dieser wunderschönen Insel zu entdecken.
Mauritius – definitiv mehr als nur Strandurlaub und für uns inzwischen ein echtes Canyoning-Highlight im Indischen Ozean!


